Aktuelles – KATZ Kunststoff Ausbildungs- und Technologie-Zentrum, Aarau, Schweiz

#Autonome Kunststoff-Produktion

Schweizerisches Kunststoff-Symposium

Dienstag, 4. Juni 2024

Aus künstlicher Intelligenz, Automation, Digitalisierung und Industrie 4.0 werden in Zukunft autonome Produktionen entstehen. Diese steuern sich selbst, sind flexibel reguliert und treffen Entscheidungen selbständig. Das Resultat ist eine höhere Produktivität, eine stabile Qualität sowie eine optimierte Lagerhaltung und Logistik.

Mit Fachbeiträgen zeigt das Symposium auf, welche Technologien für die autonome Kunststoffproduktion entwickelt werden und welche Technologien bereits heute verfügbar sind. Es stellt sich die Frage, welche Kompetenzen Unternehmen in der Zukunft brauchen und welche Anforderungen sie an Fachkräfte stellen.

  • Zielgruppe

Mitarbeitende und Führungspersonen, welche die Zukunft der Kunststoffindustrie mitgestalten wollen – für sich und für ihre Unternehmen.

  • Symposiumsleitung

Rémy Stoll, Geschäftsführer KATZ

  • Programm

  • 9:00  Türöffnung

  • 9:30  Vorträge

Inhalt

FANUC ist nicht nur Hersteller von Industrierobotern und Automationslösungen, sondern setzt diese auch in der eigenen, automatisierten Fertigung inklusive Digitaler Überwachung ein (FANUC Japan). Die Entwicklung von 1981 bis heute zeigt exemplarisch, wie sich die automatisierte Produktion verändert hat, welche Lösungen verworfen wurden und welche Lösungen sich durchgesetzt haben.

Im zweiten Teil des Referats berichtet Robotec Solutions AG über konkrete Dos und Dont’s bei der Umsetzung von Automationslösungen.

  • Herausforderungen heute
  • Weg zur erfolgreichen Roboter-Automation
  • Typische Lösungsansätze
  • Entnahme und weitere Prozesse
  • Vorteile einer flexiblen Automation
  • Energie- und Nachhaltigkeit
  • Beispiele von Applikationen

Referenten

Herr Francesco Bocale ist Key Account Manager Sales Robotik bei FANUC Switzerland GmbH. Er war 14 Jahre in der Werkzeugmaschinen- und 17 Jahre in der Automationsbranche tätig, wo er zuerst als Verkäufer, dann als Geschäftsführer im Robotik-Bereich seine Erfahrungen gesammelt hat.

Herr Nick Koch, Masch-Ing FH mit eMBA, ist CEO der Robotec Solutions AG, Seon.

 

Links

www.fanuc.eu
www.robotec-ag.com

Inhalt

Wie die digitalisierte Maschine die autonome Produktion unterstützt, mittels Rüstassistent des Werkzeuges über eine automatische Siegelpunkt- und Schliesskraftbestimmung über zur Selbstregelende Maschine in der Produktion. Mit Kundenstimmen aus dem Alltag.

Referenten

Dr. Johannes Kilian studierte Mechatronik an der Johannes Kepler Universität Linz in Österreich und schloss dort seine akademische Ausbildung mit einem Doktoratsstudium der technischen Wissenschaften ab. Seit 2013 im Unternehmen ENGEL, besetzte Kilian diverse Positionen innerhalb der globalen Entwicklung. Zwischenzeitlich leitete Kilian die Abteilung Simulation und Regelungstechnik oder übernahm auch die Leitung Entwicklung Prozesstechnologien.

Heute verantwortet Johannes Kilian die globale Prozess- und Anwendungstechnik. Nebst seiner Tätigkeit bei ENGEL engagiert sich Kilian an der Fachhochschule Oberösterreich in Wels in der Ausbildung von Ingenieuren.

ENGEL Austria GmbH / Bereichsleiter Prozess- und Anwendungstechnik

Philipp Malfent ist ausgebildeter Kunststofftechnologe und seit 2018 im Vertrieb von ENGEL (Schweiz) AG aktiv. Vor der Zeit bei ENGEL bekleidete Philipp Malfent diverse Positionen bei diversen Kunststoffunternehmungen unter anderem in der Verfahrenstechnik im Mehrkomponenten Spritzguss oder auch in der Welt der Partikelschaumstoffe.

ENGEL (Schweiz) AG / Vertrieb ENGEL Schweiz

Dr. Johannes Kilian, ENGEL (Schweiz) AG  Philipp Malfent, ENGEL (Schweiz) AG

Link

Spritzgieß-Lösungen aus einer Hand – ENGEL (engelglobal.com)

Inhalt

Der Vortrag beleuchtet die Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zur autonomen Produktion. Autonome Produktionen haben das Potential, aktuelle Wertschöpfungs-Ketten grundsätzlich zu verändern. Ob und wann sie das tun, ist von vielen Faktoren abhängig. Nebst der Digitalisierung und der Automation geht es auch um die Kommunikation über Unternehmens- und Landesgrenzen hinweg. Es ist absehbar, dass sich auch der Zusammenhang zwischen Daten, Menschen und Geschäftsmodell verändern wird.

Referent

Christoph Kugler ist Gruppenleiter Digitalisierung am SKZ – Das Kunststoff-Zentrum in Würzburg. Er forscht und begleitet Unternehmen in Themen der digitalen Infrastruktur, Datennutzung und KI in den unterschiedlichen Prozessen der Kunststoffverarbeitung. Zuvor hat er an der FAU Erlangen-Nürnberg Materialwissenschaften studiert und mehrere Jahre die Gruppe Prozessmesstechnik am SKZ geleitet.

Link

www.skz.de/forschung/digitalisierung

  • Pause

  • 11:00  Vorträge

Inhalt

Martial Willimann, zeigt in seinem Vortrag, wie mithilfe einer KI-basierten Qualitätsvorhersage, der Prüfaufwand bei der Herstellung von Kunststoffprodukten reduziert werden kann. Ein jüngstes Resultate der Forschung von Kistler auf diesem Gebiet ist ComoNeoPREDICT, ein System zur Online-Qualitätsprognose.  Es liefert Nutzern verlässliche Aussagen über jede gefertigte Komponente im Voraus – basierend auf dem aktuellen Werkzeuginnendruckprofil. ComoNeoPREDICT arbeitet mit Modellen, die eine Berechnung der Eigenschaften von Spritzgiessteilen ermöglichen.

Referent

Martial Willimann, ist Produktmanager Plastics Systeme bei der Firma Kistler AG. Zuvor hat er an der ETH Zürich Maschineningenieurswissenschaften studiert und mehrere Jahre als Entwickler und Projektleiter in der Medizinaltechnik im Bereich Design- und Prozessentwicklung sowie Digitalisierung gearbeitet.

Link

www.kistler.com > Überwachung und Steuerung von Spritzgießprozessen

Inhalt

Der 3D-Druck hat sich in den letzten Jahren weiter in Richtung Produktion entwickelt. Maschinen sowie auch Materialien sind zum heutigen Stand schon bereit, Bauteile in Serien zu produzieren.

Einige Hersteller sind den Schritt in die Autonome Teilefertigung schon gegangen, andere arbeiten noch an Konzepten einer mannlosen Produktion mittels 3D-Drucker.

Referent

Martin Folie, Vertriebsleiter der Firma alphacam swiss GmbH, zeigt in seinem Vortrag 3D-Druckverfahren, die schon für eine Autonome Fertigung bereit sind, sowie eine neue 3D-Drucktechnologie, die dem Spritzguss gefährlich nahekommt.

Martin Folie, alphacam GmbH  Martin Folie - mit 3D Drucker

Link

www.alphacam.ch

Inhalt

Iwan Tresch zeigt in seinem Vortrag auf, wie es gelingen kann, die unterschiedlichen Anforderungen an eine autonome Produktion mit den technischen Möglichkeiten in Übereinstimmung zu bringen. Darüber hinaus präsentiert er, wo die Knackpunkte im Aufbau einer autonomen Kunststofffertigung liegen und welche Kompetenzen der Mitarbeitenden entscheidend sind.

Referent

Iwan Tresch ist CEO der Fischer Söhne AG in Muri. Er hat vor Jahren den Beruf des Kunststofftechnologen erlernt und anschliessend ein Maschineningenieur-Studium absolviert. Die Fischer Söhne AG wurde 1923 gegründet und ist mit ihren rund 100 Mitarbeitenden in den Technologien Extrusionsblasen und Spritzguss tätig. Sie bedient ein breites Spektrum an Kunden aus den Märkten Life Sciences, Verpackungen und Industrie.

Iwan Tresch, CEO Fischer Söhne AG

Link

www.fischersoehne.ch

Lehrstellen

roboter KI
  • Info

Schweizerisches Kunststoff Symposium:
#Autonome Kunststoffproduktion

Welches sind die Perspektiven und Anforderungen an Unternehmen und Mitarbeitende, wenn Digitalisierung, Automation und künstliche Intelligenz zu autonomen Produktionen führen?

Kosten: CHF 150.– Mitglieder von KATZ,
CHF 320.– Nichtmitglieder
(+MWST)

04.06.2024
Türöffnung 9:00 Uhr

Online-Anmeldung zum KATZ Symposium

Einladung zur Mitgliederversammlung ab 17:30.

  • 12:15  Grillbuffet

  • 14:00  Vorträge & Podium

Inhalt

Die schweizerische Kunststoffindustrie hat sich im letzten Jahrhundert als fixer Bestandteil der produzierenden Industrie der Schweiz etabliert. Dank steter Produktivitätssteigerungen hat sich die Kunststoffbranche während der letzten Krisen als überaus robust erwiesen und die Kunststofftechnik wird zunehmend zur Kernkompetenz schweizerischer Innovationstreiber. Welche Lehren können daraus für den aktuellen Wandel zur digitalisierten Industrie gezogen werden?

Referent

Dr. Rémy Stoll, Geschäftsführer KATZ, ist Werkstoff-Ingenieur und hat in den vergangenen 20 Jahren in der schweizerischen und europäischen Industrie Produkte und Prozesse entwickelt. 2020 hat er die Leitung von KATZ übernommen. KATZ war damals bereits eine etablierte Institution und hatte dennoch einen dringenden Bedarf, sich in einem anspruchsvollen Umfeld neu zu orientieren. Mit Fokus auf praxisorientierte Bildung, Kunststofftechnik und Vernetzung hat KATZ den notwendigen Wandel vollzogen.

Rémy Stoll (KATZ – Kunststoff Ausbildungs- und Technologie-Zentrum, Aarau)

Rémy Stoll, Geschäftsführer KATZ

Link

katz.ch

Inhalt

Yannick Berner beleuchtet in seinem Referat die aktuellen Herausforderungen, denen sich produzierende Industriebetriebe stellen müssen. Am Beispiel seines Familienunternehmens URMA AG zeigt er, wie sie dank Diversifizierung und Investitionen in Innovation – Produkte und Prozesse – auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben und in der Schweiz produzieren möchten.

Referent

Yannick Berner ist Mitglied der Geschäftsleitung der URMA AG und Aargauer Grossrat. Die URMA AG produziert und exportiert innovative Präzisionswerkzeuge und vertreibt in der Schweiz CNC Werkzeugmaschinen und industrielle 3D Drucker. In seiner Rolle als Politiker engagiert sich Berner für die Förderung von Innovation sowie für einen starken Industriestandort Schweiz.

Link

urma.ch

yannick-berner.ch

Inhalt

In diesem Referat stellen wir Trends wie Digitalisierung und KI im Umfeld Smart Factory vor. Anhand von Beispielen zeigen wir auf, wie durch Vernetzung der Produktionsanlagen untereinander und mit dem Fertigungssteuerungssystem eine Smart Factory entsteht und wie die durch die Digitalisierung anfallenden Daten mit Hilfe von KI weiter verwertet werden können.

Referentin

Prof. Dr. Esther Gelle, Dozentin für Gestaltung digitaler Systeme, Institut für Business Engineering, FHNW. Frau Gelle war in verschiedenen Geschäftseinheiten von ABB sowie in einem IT Sicherheitsunternehmen als Entwicklungsleiterin tätig. In ihrer letzten Position leitete sie das Geschäftszentrum Software Engineering und IT der Helbling Technik. Seit April 2024 ist sie an der FHNW tätig.

Link

Institut für Business Engineering

  • 15:15  Demo & Ausstellung

Erleben Sie Kunststofftechnik in Aktion. Hersteller und Lieferanten zeigen Ihnen die neuesten Produkte, Young Professionals produzieren Kunststoffteile auf den Spritzgiessmaschinen von Netstal, Engel, Arburg, KraussMaffei, Wittmann Battenfeld und unserem jüngsten Zugang von Sumitomo SHI Demag.

Umrahmt von digitalen Temperiergeräten von HB-Therm und Regloplas, mit Automationslösungen von Dr Druck, Nachbearbeitungsstationen von Telsonic oder Tecaprint.

KATZ Kreislauffabrik

Unter dem Titel KATZ Kreislauffabrik hat KATZ seit 2020 für Kunststoffverarbeiter und für Anwender von Kunststoffprodukten Technologieprojekte durchgeführt. Der neue KATZ Lehrgang „Kreislauf von Kunststoffprodukten“ wurde mehrmals durchgeführt und seit Frühjahr 2024 erwerben die Young Professionals im Lehrberuf „Kunststofftechnologe/-in EFZ“ praktische Erfahrung in der Kreislauffabrik. All diese Aktivitäten haben es KATZ erlaubt, die KATZ Kreislauffabrik zu realisieren. Gerne zeigen wir Ihnen was das konkret bedeutet.

Die Additive Fertigung stösst zunehmend in den Produktionsbereich vor. Sei es bei Betriebsmitteln oder bei der Fertigung kleiner oder mittelgrosser Serien. Erleben Sie mit führenden Herstellern die neuesten Trends.

Mit URMA, Alphacam und anderen.

  • 17:00  Ende des Symposiums

  • Anmeldung

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Hinweis:

An der Veranstaltung werden Bild-, Video- und Tonaufnahmen erstellt, welche von KATZ oder Dritten zur Präsentation der Tätigkeit von KATZ in Druckerzeugnissen oder in digitalen Medien eingesetzt werden.

Bitte Beachten Sie bei Ihren eigenen Aufnahmen insbesondere die Regelungen des Urheberrechts und des Persönlichkeitsschutzes. Verwenden Sie in Ihren Postings den Hashtag #katz_swiss und erwähnen Sie unsere Social-Media Kanäle. KATZ kann keine Verantwortung für Aufnahmen und/oder Veröffentlichungen Dritter übernehmen.

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